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...Mit außerordentlicher
Interpretationsstärke und musikalischer Expressivität
zog das Trio sein Publikum in den Bann. Im Kaminzimmer der Reichsabtei
boten die drei hochgelobten Musikerinnen Kammermusik vom Feinsten.
Zum Auftakt spielten sie Joseph Haydns Trio in C (HOB
XV/27) in drei Sätzen. Von sprühender Lebensfreude zeugte
das Allegro, von ruhiger Besonnenheit das Andante,
von äußerster
Kraft und Impulsivität das Presto. Mit den „Cinq Pièces
brèves" verschafften Jutta Ernst, Anne Katharina Schreiber und
Kristin von der Goltz dem eher selten gespielten Komponisten
Gehör. Ihre starke Interpretation der Stücke weckte das
Interesse für weitere Werke des 1995 gestorbenen Komponisten.
Nach der Pause widmeten sich die Musikerinnen dem „Trio pour
Piano, Violon et Violoncello" von Maurice Ravel, bei „Très
large" und „Final Animé" wurde das breite Spektrum
des „Trio Vivente", das zwischen Ruhe und Zartheit sowie äußerst
kräftiger Impulsivität liegt, besonders deutlich. Das Trio
glänzte mit äußerster Präzision im Zusammenspiel
von Violine, Violoncello und Klavier...
Aachener Zeitung, 23.03.2004

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