Trio Vivente


Lebendigkeit, Authentizität und Klarheit kennzeichnen das Spiel der drei Musikerinnen des Trios Vivente seit seiner Gründung 1992. Begeistertes Publikum und hervorragende Presserezensionen bestätigen seit nunmehr 20 Jahren seinem transparenten Spiel und seiner frischen Musizierweise überragende Qualitäten.

Die Basis für die außergewöhnliche Homogenität der bis heute unveränderten Besetzung mit Jutta Ernst (Klavier), Anne Katharina Schreiber (Violine) und Kristin von der Goltz (Violoncello) ist in der weit in die Studienzeit zurückreichenden Zusammenarbeit zu suchen. 1996 errang das Trio Vivente im 1. Internationalen Joseph-Joachim-Kammermusik-Wettbewerb in Weimar den 2. Preis sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation einer zeitgenössischen Komposition.

Seitdem ist das Ensemble willkommener Gast in renommierten Konzertreihen, auch in Großbritannien und in den Beneluxländern, und spielte bei großen Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Für die gemeinsame künstlerische Arbeit im Klaviertrio sind anderweitig erworbene Erfahrungen in solistischer und orchestraler Konzerttätigkeit wichtige Inspirationsquellen. Allen voran die langjährige Tätigkeit der Streicherinnen im renommierten Freiburger Barockorchester sowie bei den Berliner Barocksolisten.

Das Trio Vivente pflegt ein breites Repertoire. Herausragend sind seine Interpretationen von Werken der Wiener Klassik und der Romantik. In den ansprechenden, immer farbigen, manchmal ausgefallenen Programmen erscheinen Komponisten der französischen Schule ebenso wie zeitgenössische Trios von Wolfgang Rihm und Volker David Kirchner. Komponistinnen wie Fanny Hensel, Clara Schumann und Helene Liebmann haben einen festen Platz in den Konzertprogrammen des Trios Vivente. Mit Werken kaum bekannter Komponisten, wie der russischen Schule zugerechneten Mieczysław Weinberg oder Clara Schumanns Halbbruder Woldemar Bargiel, beschreitet das Trio Vivente auch wenig erforschte Pfade der Trioliteratur.

Die bei Tacet (Edition EigenArt) und Raumklang veröffentlichten CDs mit Klaviertrios von Haydn, Schubert und den Geschwistern Mendelssohn erhielten allesamt glänzende Rezensionen. 2005 wurde das Ensemble für seine hochgelobte Schubert Einspielung mit dem Supersonic Award des luxemburgischen Magazins Pizzicato ausgezeichnet.